Okt
06
2011
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5 Wochen Neue Lernkultur - Eindrücke aus einem SPS-Praktikum

Heute ging das fünfwöchige Praktikum im Rahmen der schulpraktischen Studien (SPS I) für zwei Studentinnen an der Uni Kassel im Bachelor of Education Studiengang Wirtschaftspädagogik zu Ende. Daher soll hier eine kurze Bilanz gezogen werden.

Praktikum

Betreuerin Harriet Kiessler mit den Studentinnen Milena Hellmuth und Jennifer Räthlein vor einem Poster, in dem einige Eindrücke aus dem Praktium festgehalten sind.

Anders als bei früheren SPS-Praktikanten haben wir zu Beginn ganz bewußt auf eine detaillierte Vorstellung der Unterrichtskonzepte zur Individualisierung der Lernprozesse verzichtet. Stattdessen haben wir darum gebeten, das eigene Menschenbild zu formulieren, aufzuschreiben, was sie unter selbstorganisiertem und selbstgesteuertem Lernen verstehen und gefragt, woran sie erkennen können, dass an der Oskar-von-Miller-Schule von Schülern so gelernt wird. Im weiteren Verlauf haben die Studentinnen den Arbeitstag einer Lehrkraft miterlebt und selbst auch Unterricht gehalten.

Im Interview fassen die beiden Studentinnen ihre Eindrücke zusammen, die sie auch bildlich in dem folgenden Poster festgehalten haben.

Poster

Poster, in dem die Eindrücke aus 5 Wochen Praktikum zusammenfasst sind.

Aug
16
2011
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Jenseits von B1 - Die Kompetenzstufen, auf denen Lernende ihre Lernprozesse selbst in die Hand nehmen

An vielen Schulen steht die Individualisierung von Lernprozessen auf der Agenda. Lernende sollen hierbei eigene Lernwege gehen und selbst Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen. Das Lernschrittkonzept (siehe frühere Beiträge in diesem Blog) ist eine Möglichkeit, um Schüler auf diesem Weg zu unterstützen und zu motivieren. Bei der Erstellung von Lernaufgaben und der Frage, welche Kompetenzen Lernende bei der Bearbeitung erwerben, fiel auf, dass in den meisten Fällen die angebotenen Lerngelegenheiten auf die Kompetenzstufe B1, d. h. “anwenden - Lösen von Problemen in neuen Zusammenhängen durch das Anwenden von erworbenem Wissen“, führen.

Jenseits von B1

Ausschnitt aus der Lernschrittübersicht zum Lernfeld 6 ("Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen") der IT-Berufe. Der Lernschrittplaner gibt für jeden Lernschritt an, welcher Lernende welche Kompetenzstufe erreicht hat. Aufgrund des Lernangebots der Lehrkräfte und der von den Lernenden in den Lernschrittplanern selbst formulierten Zielen wurden seit März 2011 hauptsächlich Kompetenzen bis zur Stufe B1 erreicht. Jetzt wurden erstmals auch die Kompetenzstufen B2 und C1 (rot schraffierte Felder) zuerkannt.

Folglich setzten sich die Lernenden in ihren Lernschrittplanungen Ziele, die sie Kompetenzen bis zur Stufe B1 erwerben ließen. In der Lernschrittübersicht (siehe  Abbildung) ist das deutlich zu sehen. Diese Beobachtung stellte das Lehrerteam zu Beginn der Arbeit mit Lernschritten (März 2011) vor die Frage, ob sie ihr Angebot an Lerngelegenheiten stärker auf die Kompetenzstufen jenseits von B1 ausweiten sollten.

In dieser Phase machte das Lehrerteam eine zweite Beobachtung. Im Anschluss an die Fachgespräche wurde bei der Verortung zu einem Lernschritt, bei der ein Lernender seinen Namen in das zugehörige Feld der erreichten Kompetenzstufe einträgt, gefragt, was denn zu tun sei, um eine der weiteren Kompetenzstufen (B2-C2) zu erreichen. Die Lernenden machten Vorschläge, was sie noch tun könnten, um diese Stufen zu erreichen. In den Gesprächen wurde diskutiert, wie sich Lernprodukte zur Kompetenzstufe B1 “anwenden” von Lernprodukten zur Kompetenzstufe C1 “erschaffen” unterscheiden und warum “vergleichen” auf Stufe A2 etwas anderes ist als “analysieren” auf Stufe B2. An dieser Stelle begann “wirkliches” selbstorganisiertes und selbstgesteuertes Lernen, hier vollzogen die Lehrkräfte den Rollenwechsel zum Lernbegleiter und hier nahmen die Lernenden ihren Lernprozess in die eigene Hand.

Heute haben erstmals Lernende im 3. Ausbildungsjahr des Ausbildungsberufs Fachinformatiker für Systemintegration im Lernfeld 6 (“Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen”) diese scheinbare Hürde überwunden und im Lernschritt “Trennung von Darstellung und Fachkonzept mit Templates” in Fachgesprächen die Kompetenzstufen B2 und C1 (siehe rote Felder in der Abbildung) nachgewiesen. Sie haben in der Blockwoche zuvor in diesem Lernschritt die Kompetenzstufe B1 erreicht und im Anschluss daran selbst Ziele formuliert und Lernprodukte angefertigt, die auf eine  Vertiefung über die Stufe B1 hinaus führten. Sie haben hierbei auf keine Lerngelegenheiten der Lehrkräfte zurückgegriffen.

Damit hat sich gezeigt, dass das Lernschrittkonzept neben dem Nahelegen von Möglichkeiten für eine Verbreiterung der eigenen Kompetenzen mit weiteren Lernschritten typischerweise entlang der Kompetenzstufe B1 (siehe vertikale blaue Pfeile in der Abbildung) auch motiviert, Kompetenzen zu einem Lernschritt zu vertiefen (siehe den horizontalen roten Pfeil in der Abbildung).

Für die Bereitstellung von Lerngelegenheiten heißt das, dass es ausreichend ist, Lerngelegenheiten bis zur Stufe B1 anzubieten. Ausgehend von diesem Angebot ist das Erreichen der Stufe B1 die Voraussetzung dafür, dass Lernende von sich aus beginnen, über eine Vertiefung über die Stufe B1 hinaus nachzudenken.

Mrz
26
2011
3

Lernschrittarbeit im eigenen Portfolio dokumentieren - Arbeiten mit der Portfoliolösung Mahara

Im letzten Blogbeitrag wurde das Lernschrittkonzept vorgestellt, das Lernenden Orientierung beim selbstgesteuerten Lernen geben soll. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Lernen ist die Frage, wie Lernprodukte und Lernwege vom Lernenden dokumentiert werden können, um sie jederzeit verfügbar zu machen und um sich selbst den Lernzuwachs und den Hinzuerwerb an Kompetenzen zu verdeutlichen.

Hierfür ist ein Portfolio, das zu jeder Zeit und von überall zu erreichen ist, ein geeignetes Mittel. Ein Beispiel für ein solches e-Portfolio ist Mahara (http://mahara.org/). Die ersten Erfahrungen mit Schülern, die absolvierte Lernschritte in Mahara dokumentiert haben, werden hier kurz vorgestellt.

Beispielansicht Schülerportfolio

Abbildung 1 Beispielansicht eines Schülerportfolios in Mahara zur Dokumentation eines Lernschritts.

Mahara unterscheidet zwischen Ansichten (Views) und Collections. Ferner bietet es einen Bereich, um Dateien in einer Ordnerstruktur abzulegen und persönliche Informationen in einem Profil zu pflegen. Für die Dokumentation eines Lernschritts wird jeweils eine Ansicht erstellt. Alle Ansichten zu Lernschritten aus einem Themengebiet werden in einer Collection zusammengefasst. (weiterlesen…)

Mrz
17
2011
0

Mit dem Lernschrittplaner Lernprozesse unterstützen

In den vergangenen Jahren ist es durch kontinuierliche Arbeit gelungen, große Teile der Lernaufgaben in den Bildungsgängen zweijährige Höhere Berufsfachschule und Teilzeitberufsschule für IT-Berufe einheitlich zu dokumentieren und im Lernmanagementsystem Moodle der Schule unseren Lernenden von überall zugänglich zu machen.

Auf dieser Grundlage wollen wir erreichen, dass unsere Lernenden selbst Lernaufgaben auswählen und mit ihrem eigenen Lerntempo arbeiten. Das bedeutet, dass sie Verantwortung für ihren Lernweg übernehmen müssen. Hier kommt das Lernschrittkonzept ins Spiel, in dem die Lernenden Ziele benennen, die sie sich für z. B. eine thematische Woche setzen. Zu jedem Ziel entscheiden Sie, mit welchen Lernprodukten sie zeigen wollen, dass sie dieses Ziel erreicht haben.

Sie beschreiben den Weg, um diese Lernprodukte zu erstellen und reflektieren abschließend ihren Lernprozess. Im Lernschrittplaner werden diese Punkte festgehalten. Die Lehrkraft prüft zum Abschluss eines Lernschritts, z. B. in einem Fachgespräch, welche Kompetenzstufe ein Lernender in diesem Lernschritt in Anlehnung an die Bloom’sche Taxonomie bzw. das Denkstufenmodell nach Andreas Müller erreicht hat.

In den kommenden Monaten müssen wir gemeinsam mit den Lernenden prüfen, wie lernwirksam diese Vorgehensweise für uns ist.

Mrz
17
2011
2

Projektpräsentation der Studierenden der Fachschule für Technik

Am Donnerstag, den 07. April 2011, findet die nächste Projektpräsentation unserer angehenden Techniker statt. Die Schirmherrschaft übernimmt Herr Nehrdich aus dem Bereich Netztechnik der E.ON Mitte AG Kassel. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung in Japan und die daraus entstandene Diskussion zur Sicherung unserer Energieversorgung ist der Umbau der Elektrizitätsnetze ein Schlüsselthema. Die Projektpräsentation startet um 14:30 Uhr in der Cafeteria der Schule.

Hier ein Überblick über die Vortragsthemen des Doppelsemesters im Bereich Energietechnik und Prozessautomatisierung:

  • Prüfschranksimulator für PV-Wechselrichter
  • Modernisierung der Automatisierungstechnik in einer Fabrik für Spezialkeramik (weiterlesen…)
Dez
15
2010
0

Erstellen von e-Learning-Modulen mit Adobe Captivate - Lernenden Sicherheit beim individualisierten Lernen geben

Gestern und heute fand an der OvM eine Fortbildung zur Erstellung von e-Learning-Modulen mit dem Werkzeug Adobe Captivate statt. Das Programm, das Teil der e-Learning-Suite 2 (ELS 2) von Adobe ist, zeichnet sich insbesondere durch das leichte Anfertigen von Softwareschulungen und die Integration von Testaufgaben aus. Der besondere Clou ist, dass die Testergebnisse an ein Lernmanagementsystem, z. B. Moodle, via SCORM (Sharable Content Object Reference Model) weitergegeben werden können.

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Teilnehmer der Adobe Captivate Schulung an der OvM, rechts unten im Bild der Trainer Sascha Christmann.

Gerade beim individualisierten Lernen, bei dem die Lernenden selbst Lernaufgaben auswählen und mit ihrem eigenen Lerntempo arbeiten, ist es wichtig, dass die Lernenden Vertrauen in die eigenen, hierbei erworbenen Fähigkeiten fassen. Eine Möglichkeit, um diese Sicherheit zu geben, ist, dass die Lernenden ihr Wissen durch Selbsttests prüfen können, die automatisiert ausgewertet werden und dem Lernenden so sofort ein Feedback geben. Im Rahmen der Fortbildung wurde an verschiedenen Beispielen gezeigt, wie Lernmodule mit vertretbarem Arbeitsaufwand von den Lehrkräften selbst erstellt werden können und doch professionell und ansprechend aussehen.

Die Fortbildung wurde im Rahmen des Modellprojekts ViLBe (Virtuelles Lernen in Berufsschulen) als Reginalforum durchgeführt. Neben Lehrkräften der OvM und der Herwig-Blankertz-Schule Hofgeismar, die im Modellprojekt ViLBe mitarbeiten, nahmen auch Lehrkräfte der Walter-Hecker-Schule Kassel und des Studienseminars in Kassel teil.

Von der Webseite von Video2Brain ist ein Videotraining zur Vorgängerversion Captivate 4, die vom Funktionsumfang her mit der aktuellen Version (Captivate 5) vergleichbar ist, kostenlos abrufbar.

Die ELS 2 kann zu den Konditionen des D21-Rahmenvertrages für ca. 300 Euro pro Lizenz bei den gängigen Softwaredistributoren für Schulen bezogen werden.

Dez
02
2010
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(Frei-) Räume für eine veränderte Lernkultur schaffen - Im Gespräch mit Lehrkräften der Max-Weber-Schule Gießen

Die Schulentwicklung in Hessen ist in den vergangenen Jahren stark durch Erfahrungen aus Schulen in der Schweiz beeinflusst worden. In mehreren Modellprojekten, z. B. Selbstverantwortung Plus, haben Referenten aus der Schweiz wichtige Impulse auf den Gebieten Qualitätsmanagement, Individualisierung von Lernprozessen und Lernbegleitung gegeben. Zahlreiche Lehrkräfte haben sich hierdurch beeinflusst auf den Weg gemacht, auch an ihren Schulen eine Entwicklung in dieser Richtung anzustoßen.

In dem heutigen Besuch einer Gruppe von Lehrkräften der Max-Weber-Schule ging es um die Veränderung von Unterricht, wie sie an der OvM stattgefunden hat und weiter vorangetrieben wird. In Gesprächen mit Schülern und Lehrkräften konnte sich die Besuchergruppe einen Eindruck vom aktuellen Arbeitsstand an der OvM verschaffen und diskutieren, wie Entwicklungswege an der Max-Weber-Schule aussehen könnten.

Besuchergruppe der Max-Weber-Schule Gießen mit Kollegen der OvM nach der Abschlussdiskussion.

Besuchergruppe der Max-Weber-Schule Gießen mit Kollegen der OvM nach der Abschlussdiskussion.

Die Besuchergruppe interessierte sich insbesondere für Anknüpfungspunkte in den kaufmännischen Ausbildungsberufen, da die Kollegen hier ihren Unterrichtsschwerpunkt haben. Sie ließen sich auch die veränderten Raumstrukturen der OvM vorstellen, in denen offene Lernkonzepte, z. B. mit selbstorganisiertem Lernen, durch offene Raumkonzepte unterstützt werden. Die Besucher hoben den Mut der hiesigen Kollegen hervor, sich auf offene Raumstrukturen eingelassen zu haben. Sie konnten aber während ihres Besuchs erfahren, dass gerade die Größe und Offenheit der Räumlichkeiten zu einer angenehmen Lernatmosphäre beitrug.

Im Interview zählen die Kollegen der Max-Weber-Schule einige ihrer Eindrücke des heutigen Besuchs auf und nennen Anknüpfungspunkte für ihre Arbeit in Gießen.

Nov
19
2010
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Neue Lernkultur in der Praxis erleben - Besuch der Initiative Hessencampus an der OvM

“Wir haben uns in der Vergangenheit im Hessencampus mit viel Theorie zu einer veränderten Lernkultur beschäftigt”, so Frau Matthias von der VHS Main-Taunus-Kreis. Mit dem heutigen Besuch an der Oskar-von-Miller-Schule stand die praktische Umsetzung dieser neuen Unterrichtskonzepte vor Ort im Mittelpunkt. Hierzu brachte Frau Matthias über die Initiative Hessencampus eine Gruppe interessierter Kolleginnen und Kollegen zusammen, die sich vor Ort im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern und den beteiligten Lehrkräften über die verfolgten Konzepte informierte.

Hessencampus

Besuchergruppe der Initiative Hessencampus mit Lehrkräften der OvM.

Zu den Teilnehmern zählten u. a. der Leiter und Lehrkräfte der Brühlwiesenschule in Hofheim sowie der Gesundheitsakademie des Main-Taunus-Kreises, die Leiterin der Weingartenschule in Kriftel sowie Mitarbeiterinnen der VHS des Main-Taunus-Kreises. Die Teilnehmer hoben die entspannte Lernatmosphäre hervor und unterstrichen die Vorteile, die ein gemeinsames Unterrichten in thematischen Moodle Kursräumen eröffnet. Es wurde auch diskutiert, welche veränderten Anforderungen in diesen Unterrichtskonzepten an die Lehrkräfte gestellt werden und was im Alltagseinsatz dauerhaft leistbar ist.

Einige Rückmeldungen der Teilnehmer zu der heutigen Informationsveranstaltung sind in diesem Interview festgehalten.

Nov
07
2010
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Austausch über Unterrichtskonzepte in den IT-Berufen mit Kollegen der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule in Darmstadt

Am Freitag haben sich Kollegen von der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (HEMS) aus Darmstadt über die Unterrichtskonzepte der Oskar-von-Miller-Schule informiert. An der HEMS werden sowohl die gewerblich-technischen als auch die kaufmännischen IT-Berufe unterrichtet. Die käufmännischen Lernfelder werden hierbei allerdings von der benachbarten Friedrich-List-Schule abgedeckt. Zudem bildet die HEMS Assistenten aus und verfügt über eine Fachschule.

Besuch von Kollegen aus Darmstadt

Die Besuchergruppe aus Darmstadt in den neuen Räumlichkeiten der OvM

Im Zentrum der Diskussion stand das Für und Wider einer Individualisierung der Lernprozesse und die Frage, welche pädagogischen Ziele in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen erreichbar sind. Für eine Kooperationen zwischen HEMS und OvM im Rahmen des Modellprojekts ViLBe, an dem beide Schulen teilnehmen, wurde beschlossen, gemeinsame Checklisten zu erstellen und zu den Einträgen Lernaufgaben zu erstellen. Die verfügbaren Lernaufgaben sollen an beiden Schulen im Unterricht eingesetzt werden.

Nov
03
2010
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Zugang zur Neuen Lehr- und Lernkultur für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst erleichtern

Im Referendariat werden die unterschiedlichsten Anforderungen an die jungen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) gestellt. Es ist eine Herausforderung, diese vielfältigen Anforderungen unter einen Hut zu bringen, ohne den Überblick zu verlieren. Gerade neue Entwicklungen, die den Fokus der Unterrichtsentwicklung auf die Individualisierung der Lehr- und Lernprozesse setzen, sind besonders anspruchsvoll, weil hier kaum Vorerfahrungen in der eigenen Schulzeit und im Studium gemacht wurden.

LiV des Studienseminars Kassel, die sich über Unterrichtskonzepte der Oskar-von-Miller-Schule informieren.

LiV des Studienseminars Kassel, die sich über Unterrichtskonzepte der Oskar-von-Miller-Schule informierten.

Heute haben sich 6 LiV um die Fachleiterin Lisa Wagner (im Bildhintergrund) vom Studienseminar Kassel über die Unterrichtskonzepte der Oskar-von-Miller-Schule informiert. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Individualisierung der Lehr- und Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler. Für die LiV war die Frage von besonderer Bedeutung, wie sie als einzelne Lehrkraft einen Zugang zu dieser Thematik in ihrem Unterricht finden können. Wichtige Statements wurden während des Besuchs direkt in Twitter festgehalten.

Im Interview fassten die LiV ihre Eindrücke zusammen und benannten die nächsten Schritte auf ihrem persönlichen Weg hin zu einer veränderten Lehr- und Lernkultur.

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